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elabo!

au revoir, auf wiedersehen, good bye, hasta luego, tschüß.

it was a great pleasure for me to offer you this possibility to reading about my stay in a foreign country, ladies and gentlemen. and i do look forward to welcoming you again on this blog. thank you very much for your attention, i hope you enjoy your stay…

again, good bye and see you.

doktor: „was erleb’ ich, woyzeck? ein mann von wort!“

woyzeck: „was denn, herr doktor?“

d: „ich hab’s gesehen, woyzeck; er hat auf die straß gepißt, an die wand gepißt, wie ein hund – und doch drei groschen täglich und die kost! woyzeck, das ist schlecht; die welt wird schlecht, sehr schlecht!

w: „aber, herr doktor, wenn einem die natur kommt.“

d: „die natur kommt, die natur kommt! die natur! hab’ ich nicht nachgewiesen, daß der musculus constrictor vesicae dem willen unterworfen ist? die natur! woyzeck, der mensch ist frei, in dem menschen verklärt sich die individualität zur freiheit. – den harn nicht halten können!“ schüttelt den kopf, legt die hände auf den rücken und geht auf und ab

nur eine passage, die mir immer und immer wieder in den kopf kommt, wenn ich in cotonou unterwegs bin und schaue, was die leute so treiben. man kann sich fragen, warum, aber dann hat man die antwort auch schon gefunden.

ich weiß nicht, wie es um kopierrechte steht, aber das müsste schon in ordnung sein, hoffe ich…:-)

…wanderten wir. lomé stand auf der tagesordnung. und wir hielten sie strikt ein. ein wochenende in einer ehemaligen deutschen kolonie, wer möchte das nicht mal erleben? rucksack gepackt, pass eingesteckt und auf geht die reise. in good old europe würde man sich sagen: wir setzen uns in den zug, fahren die paar hundert kilometer bis lomé in ein paar stunden und schauen uns dann dort die stadt an. zum glück sind wir nicht in good old europe, sondern in black africa. also sieht das anders aus. man ruft ein hotel an, handelt für deren taxi einen preis aus. geht ins hotel, wartet eine stunde. dann kommt das taxi, plötzlich heißt es, man muss noch das benzin bezahlen. also verhandelt man wieder. der taxifahrer fährt weg. schließlich erzielt man eine einigung. der taxifahrer kommt wieder. mittlerweile sind mehrere stunden vergangen. ist nicht so schlimm. dann fährt man los, lässt sich im taxi von einem am stadion aufgegabelten missionar eine bibel schenken (im tausch gegen die email adresse, wohlgemerkt). der ist aber echt nett und hilft auch bei den formalitäten an der grenze. die grenzpolizisten sind echt nett. da ich mit flora unterwegs war, liefen die dialoge etwa so ab:

„c’est ta femme?“

„non“

„c’est ta copine?“

„non, c’est une copine“

„tu me la donnes?“

„écoute ce n’est pas à moi de décider ca, si elle elle veut, moi ca me pose pas de problème…“

(protest seitens floras)

naja. aber ansonsten war alles ganz nett, die grenzbeamten waren lustig, fragt mich einer doch echt, ob die alte schrottkarre, mit der wir rumfahren, mir gehört! ich war drauf und dran ihm vor die füße zu spucken, aber ich musste ja zurück nach benin, also ging das leider nicht. gut, dann nachdem die ganzen sachen mit pass und visum und so gemacht waren war es schon dunkel. bis lomé nochmal eine stunde. erster eindruck: wow, industrie, das hab ich seit ludwigshafen nicht mehr gesehen! in lomé gibt es raffinerien, brauereien, alles was das herz begehrt. wunderschöne romantische industrielandschaft. zweiter eindruck: das hotel ist voll. die suche nach einem neuen geht los, aber der securitymann auf der straße empfiehlt uns eines. zum glück hat flora als medizinstudentin zwei (!) flaschen sterilium dabei, außerdem noch desinfiziertücher und und und. am nächsten tag war der hotelwechsel ein muss.

dann die suche nach dem ded-gästehaus, in dem noch andere praktikanten hausen sollen. sie gestaltet sich als schwierig. man bedenke: es gibt nahezu keine organisationen der entwicklungszusammenarbeit in togo. der ded ist eine der wenigen. trotzdem kennt ihn kein schwein. aber eine mitarbeiterin der deutschen botschaft. wenigstens etwas. also dann, auf gehts ins gästehaus (wohlgemerkt, noch ohne dusche, die im hotel funktionierte nicht). und das gästehaus war schön, die praktikanten nett, das ursprünglich vorgesehene hotel doch wieder frei (mit dusche!) und die einladung zur abschiedsparty von zwei der praktikanten in der tasche. soweit, so gut. dann die obligatorische touristische stadtbesichtigung. schade nur, dass man regierungsgebäude, die immerhin die hälfte der stadt ausmachen (es leben die größenwahnsinnigen diktatoren!) nicht fotografieren darf. und der rest von lomé besteht aus einigen unspektakulären straßen und gebäuden und kirchen und strand. trozdem echt nett, und man sieht sogar ansätze von stadtplanung, das ist beeindruckend. weiteres merkmal der stadt: die menschen kleiden sich „westlich“ also nicht wie in cotonou im schlafanzug, und sind echt schlecht dran. eine ziemlich üble atmosphäre herrscht in der stadt, ziemlich schade an sich, aber das ist nun mal der nebeneffekt von erfolgreichen diktaturen (außer menschenrechtsverletzungen, unterdrückung, verfolgung, systematische tötung von oppositionellen, entwicklungsrückstand und und und, aber dazu mehr im beipackzettel). wenigstens können togolesen fußball spielen, zumindest einer. Damit kommen wir auch zu (meinem) hauptgrund, nach lomé zu reisen: den käuflichen erwerb einer (möglichst guten) kopie eines togolesischen fußballtrikots. das resultat: eine originalgetreue (mehr oder weniger) nachbildung dessen, was togolesische kicker in offiziellen spielen für ihr land tragen. die ehrlich gesagt ganz gut aussieht! aber nicht nur das hab ich gemacht. wir waren auch in der stadt spazieren, was allerdings problematisch ist. man darf nicht zögern, stehenbleiben oder irgendwo hin gucken. sonst kommen leute angerannt und gehen nicht mehr weg. man kann freundlich sein, unfreundlich sein, mit ihnen reden, nicht mit ihnen reden, das ist ihnen egal. sie wollen nur was verkaufen. lomé, stressiger (in der hinsicht) als cotonou. not bad, mister specht.

aber ansonsten war der ausflug gelungen, die party am abend war echt schön, nette mitarbeiter von ded, goethe-institut und deutscher botschaft, dazu vereinzelt einige afrikaner, eine nette stimmung, was will man mehr? und am nächsten tag muss ich erfahren, dass die italienischen fans die französische nationalhymne ausgepfiffen haben. zum glück hat italien nicht gewonnen, das hotel wimmelte nur so von franzosen, die hätten mich bei lebendigem leibe aufgefressen. vielleicht auch nicht, aber es muss ja nicht ausprobiert werden. und dann wollten wir zurück. natürlich war unser taxifahrer nicht am abgemachten treffpunkt zur abgemachten zeit, sondern (man lese und staune) kam zu früh und war dann auch wieder weg. halb so wild, es gibt ja buschtaxis, die bringen einen sicher (oder auch nicht) nach hause. war spannend, das erste mal, dass ich in einem opel omega gefahren bin. zumindest in einem so alten, der war bestimmt älter als ich (fast). soweit, so gut, die reise ist locker verlaufen, niemand wollte flora geschenkt haben und in cotonou fühlt man sich fast schon sowas wie heimisch. interessant, interessant. au revoir.

my friend,

i am very sorry. i haven’t written anything for a long long time. das liegt, wie ich mehrmals versichern musste, nicht daran, dass ihr doof seid, sondern dass ich leider nicht dazu gekommen bin. habe allerdings viel erlebt! das könnt ihr mir glauben. also erstmal bin ich schonmal umgezogen, ich wohne jetzt bei karola von der deutschen botschaft und ihre beiden halb deutschen halb ruandischen töchtern, carine und marie – diese geht jetzt am montag nach fronkraisch um zu studieren. also komme ich auch mitten in einen abschied, das ist immer schön…

was habe ich noch erlebt? ich war im norden, natitingou. sehr schön auch! eine wellige grüne hügellandschaft, um es mit poetischen worten auszudrücken, und die leute sind auch angenehmer als diese ganzen stresser hier in cotonou! allerdings hab ich mir dort irgendein essen zugeführt, was ich mir nicht hätte zuführen sollen, dann kam es, dass ich am freitag abend mit 40 fieber nach cotonou ins krankenhaus musste…war aber ok, 10 tage lang 3 mal am tag pillen geschluckt und dann geht es einem wieder viiiiiiiiel besser. gut. dann. ich war u.a. wieder mal die cotonouer nightlife rocken, einen beitrag dazu seht ihr unten! das war auch ganz nett, weil wir waren zu zehnt, und wir hatten die wahl: entweder 7€ eintritt bezahlen oder für 50€ eine flasche whiskey kaufen. ich kann euch sagen, man kommt sich ziemlich dämlich vor, wenn man mit einer 50€ flasche whiskey in einer afrikansichen disse sitzt. aber das kann man ja auch nicht verhindern, was sein muss muss sein. wir waren übrigens mit beninern da, bekannten von meinem studivz-bekannten benjamin (könnt ihr suchen, wenn ihr wollt), die hier gerade ein modelabel eröffnet haben. und die hatten auch noch ihre leute dabei, außerdem waren ein paar bonner vom impetus-projekt auch mit und wir hatten somit ein nettes kleines grüppsche.

gut. dann am sonntag war auch ganz nett, weil wir in ouidah waren (mal wieder) und ich war zum ersten mal im atlantischen ozean schwimmen. jetzt fehlt nur noch der indische, dann hab ich die drei großen komplett. allerdings ist der atlantische ozean sehr gefährlich. zumindest hier. und er hat sehr große wellen. mit denen muss man aber kämpfen, schwimmen im ozean ist ja schließlich nix für kleinkinder! und was gibts ansonsten noch? heute nachmittag gehts ab nach lomé, da wird togo ein wochenende lang gerockt! das wird betimmt gut. ich habe mir auch schon sagen lassen, dass in togo ein netter herrscher mit leichten diktatorialischen zügen herrscht (der sohn von eyadema (oder wie auch immer), dessen vater die künste der unterdrückenden diktatur allerdings besser beherrschte!). und dass es den leuten da in togo richtig schön schlecht gehen soll. das wird bestimmt auch spaßig. wenigsten sind deutsche dort willkommen, die haben wohl eine bessere erinnerung an die deutsche kolonialzeit als an die französische! da muss ich doch den ausgang des ersten weltkrieges preisen, sonst würden sie uns hier wahrscheinlich bei lebendigem leibe braten und mit maispaste als beilage aufessen…lecker, eine delikatesse, habe ich mir sagen lassen!

gut, jetzt muss ich weg, ich werde von mir hören lassen (diesmal sicher) und stelle auch bald ein paar fotos hier rein (diesmal fast sicher). bye bye, my friend. da, da…

akpakpa

es war einmal eine ziege. sie war sehr gut befreundet mit einem huhn und einem kleinen kind. tagsüber sprang die kleine ziege gerne über die löcher und pfützen vor dem haus. nachts schlief die ziege. und morgens ab sieben uhr meinte dieses kleine scheiß viech echt, es müsste anfangen, vor meinem fenster rumzublöken. zum glück waren da noch die nachbarn, die nicht wollten, dass das geblöke des zicklein mich aufweckt und die deshalb um acht uhr (allerdings nur am samstag) anfingen, schön laut afrikanische mucke zu spielen, „décallé découpé“ aus der côte d’ivoire. am sonntag allerdings waren die nachbarn tolerant, die ziege hatte ihren ruhigen tag. alles gut, also? naja, stimmt, da war ja noch die beerdigung mit rambazamba musik, also einer kleinen kapelle, die am ende immer mitläuft und krach macht. und die musste ja auch um zehn uhr am sonntag kurz bei mir vorbei. aber zum glück blieben die ja nicht so lange. dafür waren dann die männer unter meinem fenster, die tagsüber immer laut diskutierten. und abends? ach, ein bisschen leben kann ja nie schaden, dann wirds wenigstens nicht langweilig.

welcome to akpakpa, my friend.

the day planner

7:00 aufstand

7:15 kalte dusche

7:30 frieren

7:40 frühstück

8:00 zemidjan – auf zur arbeit!

8:30 bis 12:30 arbeit (bericht schreiben oder leute treffen)

12:30 essen mit julian und flora in der uni mensa (1 €): sehr lecker und very african…

14:00 letzte stunde mittagspause

15:00 bis 18:30 arbeit (s.o.)

18:30 zemidjan, entweder noch wo hin, oder nach akpakpa (zu hause)

dann: essen, lesen, musik hören oder so…

very interesting, right?

narciso…

…parole di burro.

girogirotondo

eine neue runde beninbummeln! nachdem ich schon am ersten wochenende die wiege des voodoo besichtigte (wir wollen ja ein gutes hochdeutsch sprechen) und schöne (vor allem in fotografischer hinsicht) eindrücke mitnahm, war dieses wochenende die hauptstadt des landes, das verschlafene nestchen porto novo dran. doch zuerst von ouidah, ich habe ja nicht davon berichtet (bisher):

an sich ist ouidah nur ein kleines städtchen, im gegensatz zu cotonou ganz hübsch, halt klein und ruhig. dafür hat es geschichte. und wie. und zwar: ouidah war der zentrale umschlaghafen bzw. abfahrthafen der sklaven richtung neue welt. mit umweg über senegal aber das ist minder wichtig. also: in ouidah wurden die ganzen sklaven verschifft und losgefahren. da die stadt allerdings nicht am meer liegt, mussten die sklaven immer eine 3,5 km lange route (des esclaves) langlaufen, bevor sie an den strand konnten. und da wurde (mit hilfe der unesco…man staune!) die porte du non retour errichtet. ganz nett. auf jeden fall echt sehenswert, ein imposantes bauwerk (im afrikanischen sinne) mit einer großen symbolischen bedeutung, sowohl in geschichtlicher hinsicht (siehe oben) als auch in einer religiösen voodooischen hinsicht. denn die sklaven und der sklavenhandel war ja eng mit dem voodoo verknüpft (die haitianer sind übrigens hauptsächlich beninischer herkunft!!) und somit ist die route des esclaves von statuen mit einer religiösgeschichtlichen bedeutung gesäumt. echt nett, sobald ich kann, verdeutliche ich meinen bericht mit interessantem fotomaterial. nun gut, um es kurz zu halten: ouidah ist ganz schön, ich habe die sklavenroute besichtigt und beschrieben, außerdem war ich im heiligen wald (hört sich nach harry potter an, ist aber kein zauber, sonder voodoo, also hexerei!) und das war auch echt interessant. ganz viele voodoostatuen und so zeugs. naja, sehenswert war es allemal…

aber jetzt, um den bericht kurz zu halten, ein paar infos auch zu porto novo. das ist nämlich echt ein kleines verschlafenes nest, dafür ist es schön. und zwar gibt es da auch ein paar koloniale bauten, so portugiesische herrenhäuser uns so, es gibt ein paar nette museen, einen lustigen königspalast (man bemerke den ausbau der touristischen infrastruktur benins: man wird in einen leeren raum geführt, mit verkohlten wänden: „das war die küche des palastes, an den wänden sieht man die spuren des feuers“. danke! echt schön und vor allem anschaulich!!) und auch ansonsten gibt es was zu sehen. wir hatten aber nicht allzu viel zeit, also haben wir den palast und das museum besichtigt (wir: andré, seine freundin aus nigeria, drei nigerianische kinder/jugendliche und ich) und haben uns dann wieder auf den heimweg gemacht. dann habe ich für alle ein kilo spaghetti al ragù gemacht (leider ohne parmesan und olivenöl, also echt nicht soooo lecker) und dann haben wir einen schlechten film geschaut und dann bin ich schlafen gegangen. ein schöner tag also, ganz nett und viel gesehen.

die arbeit beim ded schreitet auch so langsam voran, bisher habe ich viel gelesen, kreuz und quer durch administrative texte, ebenso wie programm des ded bzw. aufbau der jeweiligen institutionen etc. ich bin ein experte, was die kommunale wirtschaftsförderung angeht! zumindest bisher…

gut gut, freunde der sonne. tschüß!

back in black…

…africa. so, neuigkeiten von meiner wohnung. während ich mittlerweile ein kartenlesegerät organisieren konnte, das ich allerdings noch nicht habe, bin ich auch schon in meine wohnung eingezogen. diese liegt in einem lustigen viertel von cotonou (akpakpa der name) und ist riesengroß. der vorteil: sie befindet sich direkt über einem ministerium (bzw. über einer zweigstelle) und somit habe ich einen nachtwächter, der auf mich aufpasst, das ist in meinem viertel vielleicht nicht unbedingt unsinnig. also kurz zu der wohnung: ein großes wohnzimmer (groß!!) mit esstisch und sofas und schreibtisch (den ich aber nicht benutzen werde…) dann zwei schlafzimmer mit doppelbett mit moskitonetzt und badezimmerchen, ein balkon. dann eine küche mit einer getrennten eingangstür, noch keine kochtöpfe, und noch ein winziger balkon. gegenüber eine noch unbewohnte ded-wohnung und ich habe sogar ein dach, auf das ich gehen kann, um fotos zu machen, das kommt noch. zu dem viertel ist zu sagen, dass es very african ist. no street im westlichen sinne, also geteert oder geplastert, häuser und baracken sind wild durchmischt. und viel leben auf der straße, das sowohl von den vielen frauen und kindern ausgeht, als auch von ziegen, hühnern, küken und anderen viechern, die die straße bevölkern…auf jeden fall bin ich der einzige yovo (weiße) im viertel, ich habe auch noch ein paar libanesen gesehen, aber die sind hier sowieso überall. aber man fühlt sich auch nicht bedroht oder so, im gegenteil, die leute sind ganz nett. und das tolle ist, dass man an jeder ecke was kaufen kann, bananen, brot und andere früchte. ganz schnuckelig.

am wochenende waren wir auch die nuit cotonoise erkunden, was licht- und schattenseiten hatte. lichtseiten waren die netten bars, in denen man gemütlich sitzen kann (abgesehen von der dröhnenden mucke), natürlich draußen. die zweite bar war netter und romantischer als die erste, das lag vielleicht auch daran, dass der strom ausgefallen war, also keine musik zu hören war und das licht nur durch kerzen etwas erleuchten konnte. dann sind wir in die erste disko. und es war schrecklich. also an sich ja ganz ok. musik bunt gemischt, hip hop und afrikanisches zeugs, leider auch modern talking, eine schattenseite. zudem eine weitere: die europäer und inder und pakistanis und libanesen die in dieser disko waren. man stelle sich das so vor. weiße männer ab dreißig aufwärts (eher aufwärts), die in ihrem heimatland nicht zu der frauenbegehrte elite gehören, können hier ganz einfach aufgrund ihrer hautfarbe ihre träume ausleben. das manifestiert sich darin, dass sie wie wild über die bühne hupsen, verschwitzt und betrunken, und dabei schöne afrikanerinnen um sie herumtanzen, die sie sich dann gefügig machen. dégoutant. mais bon. jedenfalls lief auch so ein gaddafi-verschnitt rum, mit sehr sexy offenen hemd bis zum bauchnabel und darunter feinripp-unterhemd. miam. wären da nicht so viele frauen auf ihm gewesen…naja gut. achso ja, ich vergesse, es gab auch ein paar einheimische in dem schuppen: die machten alles, um möglichst reich und sexy auszusehen, also dicke klamotten und champagner en masse. oder en ström. bon. die zweite disko war viel besser, ein menschliches ambiente, was nicht an ein bordell erinnnerte, sondern eher an eine tanzfläche, man muss sich zwar anstrengen, da man von allen seiten angetanzt wird (wieder spielt hier vorrangig die hautfarbe eine rolle…) und somit nicht nur tanzen muss, sondern auch sehen, dass man in ruhe tanzen kann und potenzielle vergewaltigerinnen sofort abwimmelt. naja, gut fürs ego isses allemal…zumindest für die, die es nötig haben. gut auf jeden fall alles in allem ein gelungener abend, einen der sexy tänzer aus dem new york (erste disko), ein weißer mit hässlichen rastazöpfen und bis zur brust hochgezogene hose habe ich übrigens gestern in der stadt gesehen…

mittlerweile habe ich auch meinen persönlichen zem-fahrer (also mopedfahrer) der mich jeden morgen zu hause abholt und nach der arbeit im büro abholt. das ist ganz nett, weil das ein bekannter von andrés haushälterin ist und dadurch seine zuverlässigkeit steigt. bei etwa 70.000 offiziellen mopedfahrern ist das nicht unbedingt von nachteil…die fahren ansonsten wie die henker rum hier in cotonou!

jut, ich mach es mal kurz und melde mich bald wieder, fehlendes ergänze ich bien sur!

fotos

auch noch kurz zu den fotos: sobald ich kann, werde ich versuchen, ein paar fotos hochzuladen, z.b. von meiner wohnung, vom quartier oder einfach auch von cotonou…das kann allerdings noch dauern, denn das kabel zum verbinden mit dem pc habe ich natürlich nicht dabei………….

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